Warum wir die Wiesn so sehr lieben?

Warum wir die Wiesn so sehr lieben?

Es sind nun noch 19 Tage bis zum 183. Oktoberfest. Dann darf ich endlich wieder in mein schiaches schwarzes Arbeitsdirndl schlüpfen, die Laufschuhe anziehen und 17 Tage als Bedienung arbeiten. I gfrei mi narrisch drauf… aber warum eigentlich? Wenn ich über die Arbeit auf der Wiesn spreche, habe ich plötzlich ein Strahlen auf dem Gesicht und meine Augen beginnen zu leuchten. Ich fange dann an, Geschichten aus den letzten Jahren zu erzählen und kann – zum Bedauern meiner Freunde, die nicht dort arbeiten - gar nicht mehr aufhören. Für viele ist es total…Weiterlesen ..
Wie viel verdient eine Wiesnbedienung?

Wie viel verdient eine Wiesnbedienung?

Da man über Geld bekanntlich nicht spricht, es aber viele Leute gibt, welche in dem Irrglauben leben, dass eine Bedienung nur einmal im Jahr 16 Tage arbeiten muss, sehen wir uns wirklich dazu genötigt, diese Wissenslücke zu schließen und Aufklärung zu leisten. In der Regel läuft das so: die Bedienung kauft und verkauft wieder. Sie ist sozusagen ein Unternehmer im Unternehmen. Sie braucht also auch ein gewisses Startkapital, um auf der Wiesn arbeiten zu können. Wie hoch die Gewinnspanne ist, ist natürlich von Zelt zu Zelt unterschiedlich. Fakt ist aber, die Bedienung erhält…Weiterlesen ..
Rodeln in München

Rodeln in München

Aus der Bahn, Kartoffelschmarrn! - Rodeln in München Sollte sich die liebe Frau Holle doch noch erbarmen, dann werden in München die Schlitten aus dem Keller geholt. Rodeln macht Spaß und ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Doch wo rodelt man in München? In München gibt es ca. 70 Rodelplätze. Hier eine Übersicht der beliebtesten Rodelmöglichkeiten in München: Theresienwiese Selbstverständlich auf Platz 1 bei Wiesngschichtn ;) Die Hangkante nördlich der Bavaria ist zwar nicht der höchste „Rodelberg“, macht aber dennoch Spaß! Erreichbar mit der U4/U5 bis Theresienwiese. Der Luitpoldhügel im Luitpoldpark  In…Weiterlesen ..
Die Lederhose

Die Lederhose

Vielen Dank an Doni! Für diesen Gastbeitrag bei Wiesngschichtn über die die Lederhose. ****** Ein unverzichtbares Kleidungsstück für einen Wiesnbesuch scheint die Lederhose zu sein. Es gibt sie lang, kurz, braun, schwarz, weiß, beige und wer keine trägt wird milde belächelt. Sie hat unbestritten ihre Vorteile. Robustes Material, pflegeleicht, muss nicht in die Waschmaschine und wird von einem Großteil der Wiesnbesucher als Kleidsam empfunden. Anhand der Lederhose lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Herkunft des Trägers ermitteln. Im Zweifelsfall kann noch das Aussehen des dazugehörigen Hutes zur Beseitigung eventueller Zweifel herangezogen werden und…Weiterlesen ..
Der alltägliche Wahnsinn auf der Wiesn

Der alltägliche Wahnsinn auf der Wiesn

Eine liebe Kollegin aus dem Bierzelt hat einen sehr schönen Gastbeitrag für Wiesngschichtn verfasst, der den alltäglichen Wahnsinn im Bierzelt beschreibt. Kommunikation zwischen Bedienung und Gast. Der Kommunikationswissenschaftler würde hier sagen: „Sechs, setzen!“ Achtung: NEIN! Das ist keine Zusammenfassung der Highlights, sondern passiert tatsächlich täglich so oder ähnlich. Ja Himmi, Herrgott, Sakrament, Greiz Gruzefix, Hallelujah, ja mi legst am Arsch. Viel Spaß beim Lesen, Lachen und Wundern! ****** Ein Tag wie jeder andere im Bierzelt Bei uns im Bierzelt sind für gewöhnlich abends um 17 Uhr die Tische reserviert. Eine jede Bedienung hat…Weiterlesen ..
Bierbankpogo – Eva Claus, der nächste Stern am Wiesn-Musikhimmel?

Bierbankpogo – Eva Claus, der nächste Stern am Wiesn-Musikhimmel?

Wie wird ein Lied eigentlich zum Wiesnhit? Diese Frage habe ich mir heute nach einem sehr netten Plausch mit der Eva gestellt, als sie mir erzählt hat, dass sie das Wiesnlied „Bierbankpogo“ komponiert und geschrieben hat. Da wurde ich natürlich neugierig und wollte gleich mehr über ihre Geschichte wissen und wie sie dazu kam. Geboren im wunderschönen Chiemgau, aufgewachsen in Waging am See und seitdem in München lebend, ist die Eva nicht nur eine waschechte Bayerin, sondern auch sehr talentiert. Seitdem sie vier Jahre alt ist, macht die Eva schon Musik und hat…Weiterlesen ..
Links, rechts oder in der Mitte? Wie trägt man die Schleife am Dirndl richtig? 

Links, rechts oder in der Mitte? Wie trägt man die Schleife am Dirndl richtig? 

Rein ins Dirndl und raus auf die Wiesn! Doch wie war das jetzt nochmal gleich mit der Schleife? Die Schleife am Dirndl verrät mehr als viele denken, denn die Seite auf der die Schleife gebunden ist, gibt Auskunft über den Beziehungsstatus der Dame. Auf welcher Seite trägt man also die Dirndl-Schleife? Hier eine kurze Erklärung: Vorderseite und rechts: heißt in der Regel: „Bratzn weg“ oder „in festen Händen“ Also Obacht geben bei den Damen, die ihre Schleife rechts tragen, nicht dass der Watschbaum noch umfällt! Streng genommen gilt dies nur für die verheiratete Frau,…Weiterlesen ..
Tipps für einen „sprachlich unfallfreien“ Wiesnbesuch

Tipps für einen „sprachlich unfallfreien“ Wiesnbesuch

Ganz wichtig: der Münchner, der geht auf die "Wiesn", nicht auf die "Wiese" und auch nicht auf den "Wiesen“ oder die „Wiesen“! Wie ihr schon im Blogbeitrag „Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn“ gelernt habt, heißt das Gelände „Theresienwiese“ und wurde nach Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen benannt. Jetzt einfach den bayerischen Singular verwenden – perfekt! Übrigens: auch ein Apostroph ("Wies'n") hat im Wort „Wiesn“ gar nichts verloren! Noch viel wichtiger: dieses große Gefäß, das mit einem Liter Bier gefüllt ist, heißt „Maß“.  Gemerkt: auf der Wiesn bestellt man bei der Bedienung eine Maß…Weiterlesen ..
Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn?

Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn?

Wer am Biertisch einmal „Gscheidhaferl“ spielen möchte, kann mit der Geschichte der Wiesn bestimmt beeindrucken! Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn? Das Gelände wurde nach Therese von Sachsen-Hildburghausen benannt. Die Prinzessin heiratete nämlich am 12.Oktober 1810 Ludwig von Bayern. Die Idee für die erste Wiesn hatte ein Lohnkutscher der bayerischen Nationalgarde. Er schlug vor, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese mit einem großen Pferderennen zu feiern. Dieses Pferderennen fand dann tatsächlich auf einer Wiese am Stadtrand Münchens statt und die Wiese wurde der Braut zu Ehren „Theresienwiese“ getauft. Ein Jahr…Weiterlesen ..