Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn?

Wer am Biertisch einmal „Gscheidhaferl“ spielen möchte, kann mit der Geschichte der Wiesn bestimmt beeindrucken!

Warum heißt die Wiesn eigentlich Wiesn?

Das Gelände wurde nach Therese von Sachsen-Hildburghausen benannt. Die Prinzessin heiratete nämlich am 12.Oktober 1810 Ludwig von Bayern. Die Idee für die erste Wiesn hatte ein Lohnkutscher der bayerischen Nationalgarde. Er schlug vor, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese mit einem großen Pferderennen zu feiern. Dieses Pferderennen fand dann tatsächlich auf einer Wiese am Stadtrand Münchens statt und die Wiese wurde der Braut zu Ehren „Theresienwiese“ getauft.

Ein Jahr später stand es fest – das Fest sollte auch weiterhin stattfinden.

Die nächsten Jahre wurde das Fest vom landwirtschaftlichen Verein ausgerichtet. Deshalb findet auch heute noch alle vier Jahre das Bayerische Zentral- Landwirtschaftsfest im Südteil des Geländes statt. 1819 übernahmen dann die Münchner Stadtväter die Organisation des Volksfestes. Und so ist uns die „Wiesn“ bis heute geblieben.

Die Theresienwiese ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Plätze Münchens. Am Fuße der Bavaria erstreckt sich das riesige Gelände, welches so groß wie 60 Fußballfelder ist. Klar, denn hier müssen ja neben den großen und kleinen Bierzelten auch noch zahlreiche Fahrgeschäfte und Standl aufgebaut werden. Übrigens: Die knapp 20 Meter hohe Statue der Bavaria „wacht“ seit dem Jahr 1850 über die Festwiese.

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